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Online Marketing
Onlinemarketing - Internet Marketing

Online Marketing

Unter Onlinemarketing (E-Marketing – Internetmarketing) versteht man alle Maßnahmen, die man als Werbetreibender im Internet startet, um Werbung für eine Ware, Dienstleitung oder sonstige zu bewerbende Gegebenheit startet. Onlinemarketing umfasst verschiedene Bereiche die mit folgenden Stichworten zu kennzeichnen sind:
• Banner Werbung
• Suchmaschinen-Marketing (nicht zu verwechseln mit Suchmaschinen-Optimierung)
• Affiliate-Marketing oder wechselseitiges Partner-Marketing
• E-Mail-Werbung oder E-Mail-Marketing.

Banner Werbung ist dabei jede Werbemaßnahme auf Webseiten, die getrennt vom sonstigen redaktionellen Inhalt für ein fremdes Produkt oder Dienstleistung wirbt. Besucht man beispielsweise einen Free-Mail Anbieter wie GMX oder Web.de, dann braucht man eigentlich nur ein kleines Formular zum Einloggen, das bestenfalls 10% der Seite bedeckt. Der Rest ist bezahlte Werbung. Als Banner im engeren Sinne bezeichnet dann die jeweiligen Teilstücke der Seite, die für einen einzelnen Werbekunden reserviert sind. Diese Banner haben im Regelfall eine feste Größe und entsprechen so im weitesten Sinne einem Banner in einem Fußballstadion oder in einer Eislaufhalle. Im weiteren Sinne können Banner auch Pop-Ups und Layer Ads sein, die sich als eigene Fenster auf dem Rechner öffnen (aufpoppen) oder die sich über den eigentlichen redaktionellen Inhalt herüber bewegen (drüberlegen).

Während Suchmaschinen Optimierung darauf zielt, durch textliche Gestaltung oder Verlinkung von innerhalb oder außerhalb der Website auf die jeweilige Webseite mehr Aufmerksamkeit zu zielen, dient das Suchmaschinen Marketing dafür, eine gute Positionierung bei bestimmten Suchanfragen zu kaufen. Die Suchmaschinen Optimierung bringt also der Suchmaschine kein Geld in die Kasse, während der Werbetreibende fürs Suchmaschinen Marketing an die Suchmaschine Geld zahlen muss.

Beispiele für Suchmaschinen Marketing sind bei der Suchmaschine Google die oben (farbig hinterlegten) oder in der rechten Seite befindlichen Anzeigen. Diese sind auch als Anzeigen gekennzeichnet. Das besondere an diesen Anzeigen ist, dass sie von der Art der Suchanfrage abhängen. Google blendet diese Anzeigen in Abhängigkeit von dem Suchbegriff ein. Der Werbetreibende hat vorher festgelegt, auf welche Schlüsselwörter seine Anzeige platziert werden soll. Dieser Preis ist auch abhängig von einer Vorgabe durch Google. Je beliebter ein Begriff ist, desto mehr muss der Werbetreibende zahlen. Allerdings muss er erst zahlen, wenn ein Suchmaschinenbesucher tatsächlich auf die Werbeanzeige klickt. Für den Werbetreibender hat das den Vorteil, dass er nur die Anzeige bezahlen muss, wenn sich ein Interessent aktiv für die Anzeige interessiert gezeigt hat. Für Google hat das den Vorteil, dass es fast seinen gesamten Internetauftritt auf diese Weise finanziert bekommt. Und der Kunde hat den Vorteil, dass er so zu Anbietern gelangt, die ihm ein Angebot zu etwas machen, was er gesucht hat.

Beim Affiliate-Marketing nutzt der Werbeanbieter eine große Anzahl von Partnern (Affiliates), um sein Produkt oder seine Dienstleistung an den Kunden zu bringen. Vorteil ist die Aufteilung des Werbe-Aufwandes auf viele Partner, die nur bei Erfolg (Klick auf einen Link oder nach abgschlossene Handlung) bezahlt werden. Folgende Vergütungsversionen sind üblich: 1. Pay per Lead: für die Neuschaffung eines Kundenkontaktes (so z. B. das Eintragen für einen Newsletter oder die Registrierung unter Angabe der Adressdaten) 2. Pay per Click: für jeden Klick zu einer Website oder in einer E-Mail des Partners vorhandenen Links 3. Pay per Sale: für jeden tatsächlich zustande gekommenen Verkauf, der über eine Werbemaßnahme ermöglicht wurde, wird ein vorher festgelegter Betrag oder eine anteilige Beteiligung am Umsatz bezahlt. Im englischsprachigen Raum wird oft auf Basis von CPA (Cost per Action) die Performance gemessen und Provisionen als Werbekostenerstattung für die Affiliates bzw. Website-Betreiber abgerechnet. Wenn Sie Online Marketing auf hohem Niveau betreiben wollen, sollten Sie sich an eine spezielle SEM Agentur wenden.

E-Mail Marketing entspricht dem Post- oder Faxversand von Werbung, nur das statt des Briefkasten oder des Faxgeräts eine E-Mail-Adresse als Empfänger benutzt wird. Allerdings ist in Deutschland das unaufgeforderte Zusenden von Mails zu Werbezwecken genau so verboten, wie das unaufgeforderte Zusenden von Post oder von Faxen. Deutsche Firmen, die sich daran nicht halten, gehen das Risiko einer teuren Abmahnung durch Rechtsanwälte oder Verbrauchschutzverbände ein. Hat dagegen ein potentieller Kunde seine Zustimmung zur Werbung gegeben und ist seine E-Mail-Adresse bekannt, dann darf er auch angemailt werden, solange er nicht seine Zustimmung zurückzieht.