Onlinemarketing - Internet Marketing

Suchmaschinenmarketing

Wenn man als Website-Betreiber im Internet aktiv wird, dann möchte man sicherlich, dass man auf seiner Site recht viel besucht wird. Das gilt für Anbieter, die eine Ware oder Dienstleistung verkaufen wollen, genau so wie für Anbieter, die zu einem Thema informieren oder die mit kritischen Beiträgen publizistisch wirken wollen.Da die meisten Besucher über eine Suchmaschine ihre Recherchen im Internet starten und da inzwischen Milliarden von Websites weltweit von Suchmaschinen indiziert sind, muss man sich also bemühen, dass man einen guten Rang in einer Suchmaschine bekommt, denn sonst wird man von den Interessenten sicherlich nicht gefunden.

Suchmaschinenmarketing ist hier das Stichwort der Stunde. Im weiteren Sinn umfasst es alle Maßnahmen im Bezug auf Suchmaschinen, die geeignet sein könnten, dass potentielle Interessenten die eigene Website über eine Suchmaschine besser finden könnten.

Es sind im Wesentlichen vier Aufgaben oder Bereiche, die hier relevant sind:
1. Keyword oder Schlüsselwort-Analyse
2. Suchmaschinen Optimierung (SEO)
3. Keyword oder Schlüsselwort-Marketing
4. Erfolgskontrolle des Maßnahmen

In diesem Zusammenhang ist folgende Klärung wichtig: Das Suchmaschinenmarketing im engeren Sinne beinhaltet nur den Punkt 3. und seine Erfolgskontrolle im Punkt 4. In diesem Verständnis ist die Suchmaschinen Optimierung der Oberbegriff und das Suchmaschinen Marketing eine Teilstrategie. Dieses engere Verständnis von Suchmaschinen Marketing umfasst also die Maßnahmen gegenüber einer Suchmaschine, die mittels Geldzahlungen die Suchmaschine dazu veranlasst, bezahlte Werbung bei bestimmten Suchanfragen zu platzieren.

Bei Schritt 1. kommt es darauf an, dass man die Schlüsselworte oder Keywords findet, die einerseits charakteristisch für das Webangebot stehen, die aber anderseits geeignet sein könnten, eine gute Platzierung zu erreichen. Man muss also Begriffe finden, die von potentiellen Interessenten mit seinen Webangebot in Bezug gesetzt werden und Begriffe vermeiden, die man für sich selbst wählt, die aber sonst keiner wählt. Dieser Schritt ist alles andere als trivial. Fragt man einen potentiellen Website-Betreiber nach den für sein Angebot typischen Begriffen, so nennt dieser häufig Begriffe, die die Kunden gar nicht verwenden. Deshalb ist es eine sehr geeignete Strategie, die potentiellen Kunden zu fragen: „Welche Begriffe würden Sie in einer Suchmaschine eingeben, wenn sie das Angebot X finden wollen?“

Dabei ist es heutzutage praktisch unmöglich, auf einen einzelnen populären Begriff wie „Coaching“, „Informationstechnik“ oder „Training“ zu optimieren, erfolgreich können Sie eher sein, wenn sie für zusammenhängende Begriffe wie „IT-Coaching“ oder „IT-Training“ optimieren. Haben Sie ein entsprechendes Angebot, dann können Sie auch Begriffspaare wie „Training Coaching“ oder „Coaching Training“ als Schlüsselwort wählen. Ebenfalls sinnvoll ist eine Kombination mit einen Ort oder einer Region, wenn das Angebot entsprechend geeignet ist: „Training Coaching Bonn“ wäre eine solche Begriffskombination, bei denen Maßnahmen wie bei Schritt 2.mit sehr hoher Sicherheit zum Erfolg führen müssen.

Im Schritt 2. geht es nun darum, diese Schlüsselworte in geeigneter Häufigkeit in die Texte der zu optimierenden Webseiten einzubauen. Geeignete Häufigkeit heißt: Häufig aber nicht zu häufig; zum Glück gibt es Programme, die das messen können. Sehr wichtig ist auch, dass Sie die Begriffe in Überschriften, Seitennamen, Verzeichnisnamen und hervorgehobenen Texten unterbringen. Solche Festlegungen nehmen die Suchmaschinen als Hinweis auf die Wichtigkeit des Angebots. Man sollte aber darauf achten, dass der Text noch Sinn macht, denn sonst könnte zwar ein schöner Suchmaschinenerfolg ein unzufriedenes Kundengesicht nach sich ziehen. Ebenfalls wichtig bei Schritt 3. ist die interne und externe Verlinkung auf die Seiten. Man muss dafür sorgen, dass viele fremde Seiten auf die eigene Seite verlinken, am besten mit den Schlüsselworten im Linktext.

Damit sind wir schon beim Schritt 3. Das letzte lässt sich meist nur mit Geld realisieren, also muss man diese Links teilweise kaufen. Ebenfalls zu diesem Bereich gehört das Kaufen von speziellen Werbelinks bei Suchmaschinen selbst. Beispiele hierfür sind bei der Suchmaschine Google farbig hinterlegte oder in der rechten Spalte befindliche Anzeigen. Das besondere an dieser Werbung ist, dass sie von der Suchanfrage abhängen. Google blendet diese Werbung in Abhängigkeit vom Suchbegriff ein. Der Kunde hat vorher festgelegt, auf welche Keywords seine Anzeige kommen soll. Je beliebter das Keyword ist, desto mehr muss der Kunde zahlen. Allerdings muss er erst zahlen, wenn ein Suchmaschinenbenutzer auf die Anzeige klickt. Für den Websitebetreiber hat das den Vorteil, dass er nur die Werbung bezahlen muss, wenn sich ein Interessent aktiv für sein Angebot interessiert hat.

Beim Schritt 4. müssen in regelmäßigen Abständen alle Maßnahmen validiert und Maßnahmen zur Verbesserung der Platzierung ergriffen werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, an welche SEO- oder SEM Agentur Sie Ihren Auftrag vergeben wollen, fragen Sie Online Marketing Broker - er hilft bei der Auswahl der richtigen Agentur für ein optimales Suchmaschinen Ranking.

eMail Marketing

Immer mehr Geschäfte, Tätigkeiten und sonstige Kommunikation verläuft heutzutage über das Internet. Auch in der Marketingbranche ist die hohe Bedeutung des Internets schon lange kein Geheimnis mehr, sodass dementsprechend natürlich längst unzählige Konzepte für das richtige Marketing im Internet entwickelt wurden.
Eine Vielzahl von Firmen, welche im Marketingbereich beschäftigt sind, sind dabei unter anderem auch auf das sogenannte eMail Marketing konzentriert, denn unter der Oberklasse des Internetmarketings nimmt das eMail Marketing noch einmal einen gesondert hohen Stellenwert ein.
Ein elektronisches Postfach besitzt heutzutage immerhin beinahe jeder Bürger in Deutschland, darüber hinaus besitzen viele Menschen sogar gleich mehrere aktive E-Mailadressen. Die Erreichbarkeit ist also gegeben, ebenso wie bei der klassischen Briefpost, aber dennoch ist das eMail Marketing doch einfach effektiver als die konventionelle Methode.
Die Gründe dafür sind recht einfach. Als beinahe wichtigster Aspekt stehen dabei natürlich die Kosten im Vordergrund. Kostet das Porto für einen Standardbrief bereits etwas mehr als einen halben Euro, so belaufen sich alleine schon die Gesamtkosten einer eMail auf gerade einmal weniger als 2 Cent. Noch nicht einmal berücksichtigt wurde dabei die Tatsache, dass bei herkömmlichen Marketing über die Post auch noch Druckkosten und Papierkosten anfallen. Beim eMail Marketing dagegen existieren nur Providerkosten sowie Gebühren für eventuelle Softwarelizenzen. Die Entwicklungskosten sind natürlich bei beiden Methoden gegeben.
Marketing im allgemeinen zielt immer darauf ab, dass auch möglichst viele Menschen auf das Angebot der Marketingkampagne zugreifen. Dies ist beim Briefmarketing der klassischen Art wenig gegeben, wohingegen beim Marketing über eMail eine relativ hohe Quote an Antworten erreicht wird. Bei herausragenden Kampagnen gab es teilweise bereits Responseraten von bis zu 40 Prozent. Diese hohe Quote wird natürlich dadurch erreicht, dass es einfach viel bequemer ist einfach einen Hyperlink anzuklicken, als erst einmal einen frankierten Postumschlag zu verschicken oder aber eine Hotline anzurufen. Diese Bequemlickeit der Zielgruppen macht sich das eMail Marketing zu nutze.
Ein weiterer Vorteil ist die schnelle und unkomplizierte interaktive Kommunikation mit dem Kunden. Seien es Befragungen, Formulare oder Präsentationen, je nach Wunsch des Kundens können verschiedene Marketingelemente zugeschickt werden und somit das Werben verstärkt werden, weitaus mehr als bei herkömmlichen Marketing.
Ordentliches eMail Marketing, also keine Spam-Mails, sind darüber hinaus auch wesentlich beliebter von der Kundenseite her. Die Gründe hierfür sind vielzählig. Beispielsweise der Umstand, dass eMail-Angebote schnell und übersichtlich archiviert und wiedergefunden werden können. Weniger interessante Angebote hingegen können ebenso bequem und schnell gelöscht werden. Hingegen beim herkömmlichen Marketing fällt dabei viel Papiermüll an, welcher erst einmal entsorgt werden muss und wer mehrere Werbeangebote behält, der kann schnell den Überblick verlieren. Besonders Kunden von Online-Shops bevorzugen vornehmlich Werbung über die elektronische Post und wollen eine herkömmliche Werbung lieber nicht haben.
Ein weiterer Pluspunkt für das eMail Marketing ist natürlich die Schnelligkeit. Der Versand einer eMail geht so schnell, wie er auch günstig ist. Innerhalb weniger Sekunden ist die Mail im Postfach des Empfängers und dieser kann darauf reagieren. Auch der Absender kann dementsprechend darauf reagieren, denn wenn vom Empfänger keine Reaktion auf die Mail kommt, dann kann eventuell eine andere Mail mit anderen Angeboten schon eine Woche später verschickt werden.
Für den Absender der eMails ist es natürlich ebenfalls weitaus praktsicher für ein Controlling. Hierbei kann viel besser erfasst werden, welcher Kunde überhaupt welche Text liest und auf welche Angebote er reagiert. Bei der konventionellen Werbung ist das natürlich unmöglich, außer durch umständliche und auch teure Befragungen.
In Zukunft wird sich die Marketingbranche zweifelsfrei noch stärker auf diesen Bereich konzentrieren und eventuell dann auch darauf aufbauen, dass auch mobil eMails empfangen werden können. Die konventionelle Werbung dagegen wird vorraussichtlich eher weniger werden.

Guerilla Marketing

Guerilla Marketing wird dahingehend definiert, dass die Aufmerksamkeit potentieller Kunden auf unkonventionelle Art und Weise erregt werden soll. Ziel ist es dabei, sich damit von seinen Wettbewerbern abzugrenzen. Vor diesem Hintergrund ist Guerilla Marketing in den vergangenen Jahren immer bedeutsamer geworden. Dabei meint Guerilla Marketing viel weniger eine bestimmte Werbe- oder Kommunikationsmaßnahme. Viel mehr beruht Guerilla Marketing auf der strategischen Idee, zu überraschen, neu und unberechenbar zu sein beziehungsweise zu wirken und den Wettbewerbern so immer einen Schritt voraus zu sein.

Mittlerweile gibt es viele Untergruppierungen des Guerilla Marketings, die in der Regel jedoch auf das gleiche Ziel hinarbeiten: Die Zielgruppen sollen angesprochen werden, und zwar mit einer vergleichbar großen Wirkung bei gleichzeitig geringem Aufwand. Als Vergleichsfaktoren, was große Wirkung und geringer Aufwand bedeuten kann, können Größen wie die mit einer klassischen Anzeige oder Großfläche erzielte Wirkung und der dafür betriebene Aufwand herangezogen werden.

Wobei Guerilla Marketing auf allen Kanälen eingesetzt werden kann und funktioniert: Sowohl offline als auch online, neuerdings immer mehr mobil oder auch über mehrere Medien hinweg. Beliebt ist Guerilla Marketing auch im öffentlichen Raum, in dem die Aktion breite Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wichtig für nahezu alle Aktionen im Rahmen eines zielführenden Guerilla Marketings ist dabei, auf die Presse als Multiplikator zu setzen. Die Aktionen sollten so einzigartig, originell und erstmalig sein, dass die Funktion eines Leuchtturms im Meer der Werbebotschaften übernehmen können. Dieser Leuchtturm wird wahrgenommen. Auch von der Presse, die dann darüber berichten wird. Und schon ist ein großes Ziel des Guerilla Marketings erreicht: Es kann Aufmerksamkeit erzielt, die nicht schnell und wirkungslos verpufft, vielmehr wird sie Gegenstand der Berichterstattung und von Gesprächen. In Zeiten von Blogs, Online-Videoplattformen, Twitter und Co. lässt sich die kommunikative Kraft von Guerilla Marketing schnell verbreiten und so schafft es das Unternehmen zum Gespräch zu werden. Wichtig dabei ist, dass der Gesprächsinhalt wie zuvor per Ziel definiert auf das Markenkonto des Unternehmens einzahlt. Und um das zu erreichen, sollten sich Unternehmen dann überlegen, ob Guerilla Marketing wirklich der richtige Kommunikationskanal sie ist.

Guerilla Marketing zu betreiben aus dem bloßen Anspruch heraus, etwas anders zu machen als die Wettbewerber ist in den meisten Fällen jedoch wenig zielführend. Vielmehr muss die Form des Guerilla Marketings - so wie es für alle Marketingmaßnahmen gilt - in die gesamte Marketing-Strategie eingebunden sein. Die Guerilla Marketing Aktion muss zum Produkt passen, die Zielgruppen ansprechen und ihre Aufmerksamkeit erreichen, ihr Interesse wecken und im Idealfall zum Kauf verleiten. Das gelingt selten durch eine gelungene Guerilla Marketing-Aktion allein.

Suchmaschinenoptimierung

Das Internet bzw. das Web ist im letzten Jahrzehnt sprunghaft gewachsen. Die Fülle von Informationen, Texten, Daten und Inhalten ist so immens, dass eine gezielte Suche zu gewünschten Themengebieten ohne eine Suchmaschine nicht mehr möglich ist. Betreiber von Suchmaschinen (wie zum Beispiel Google) sind durch das ständige Wachstum im Web gezwungen, neue Inhalte möglichst kurzfristig zu identifizieren und zu katalogisieren.

Dies geschieht längst nicht mehr manuell, sondern mittels sogenannter „Webcrawler“. Hierbei handelt es sich um Suchprogramme, die Webseiten, suchen, Inhalte auslesen und katalogisieren. Es findet dabei ebenfalls eine Priorisierung statt, d.h. die gefundenen Webseiten werden anhand verschiedener Kriterien in einer Art Rangliste (Suchmaschinenranking) eingeordnet. Diese Rangliste hat die Auswirkung, dass die Anzeige der Webseiten bei Suchen durch den Webanwender absteigend sortiert erfolgt.

Aktuelle Studien über das Suchverhalten von Webanwendern haben gezeigt, dass in der Regel maximal die ersten beiden Trefferseiten einer Suchmaschinen überhaupt beachtet werden. Betreiber von Webseiten haben daher ein starkes Interesse daran, dass die eigene Webseite möglichst hoch in der Rangliste (und somit im Suchergebnis) auftaucht.

Zu diesem Zweck hat sich die Suchmaschinenoptimierung („Search Engine Optimization SEO“) bewährt. Durch die Verwendung von Schlüsselbegriffen, gezielte Verlinkung und andere Maßnahmen zur Optimierung von Webseiten kann die Ergebnisliste einer Suchmaschine beeinflusst werden. Hierbei werden die Methoden der Webcrawler genau unter die Lupe genommen, um gezielt die Vorgehensweise zur Optimierung zu wählen, die eine bessere Rangfolge ermöglichen kann. Zwar sind die genauen Methoden der Webcrawler von Suchmaschinen-Anbietern in der Regel geheim, jedoch können sich aus den Suchergebnissen und den Ranglisten Hinweise auf die Methode ergeben. Hierzu ist bereits ein eigenes Arbeitsgebiet in der Marketing-Branche entstanden. Es gibt Firmen, die Dienstleistungen für die Suchmaschinenoptimierung für andere Unternehmen anbieten, suchen Sie in diesem Fall am besten nach einer SEO Agentur.

Die Suchmaschinenoptimierung arbeitet zum Beispiel mit der Platzierung der richtigen Schlüsselbegriffe (Keywords) auf einer Webseite. Die sinnvolle Integration der Schlüsselbegriffe (auch die Verwendung von Textpassagen und Varianten der Schlüsselbegriffe) auf einer Webseite ist daher einer der wichtigsten Faktoren der Suchmaschinenoptimierung. Auch die Anpassung der Verlinkung kann die Trefferquote deutlich erhöhen. Problematisch gestalten sich rein auf animierte Inhalte ausgerichtete Webseiten, aber auch hier gibt es Möglichkeiten, die Rangliste zu beeinflussen. Oft reichen aber einfache Anpassungen einer Webseite aus, um die Ranglisten-Anzeige in Suchmaschinen zu verbessern. Einige Marketing-Unternehmen haben sich in diesem Themengebiet spezialisiert und bieten Beratungen und Dienstleistungen zu diesem Thema an.

Zum Thema SEO hat sich sogar eine eigene Ethik entwickelt. Diese Ethik schließt unlautere Methoden zur Manipulation von Ranglisten aus und erläutert die Rahmenbedingungen für eine “ethisch” einwandfreie Suchmaschinenoptimierung. Hierbei werden auch die Vorgaben von Suchmaschinen-Anbietern beachtet. Sofern unlautere Methoden eingesetzt werden, kann das für den Betreiber einer Website zum Ausschluss aus dem Suchmaschinen-Katalog führen.

Online Marketing

Unter Onlinemarketing (E-Marketing – Internetmarketing) versteht man alle Maßnahmen, die man als Werbetreibender im Internet startet, um Werbung für eine Ware, Dienstleitung oder sonstige zu bewerbende Gegebenheit startet. Onlinemarketing umfasst verschiedene Bereiche die mit folgenden Stichworten zu kennzeichnen sind:
• Banner Werbung
• Suchmaschinen-Marketing (nicht zu verwechseln mit Suchmaschinen-Optimierung)
• Affiliate-Marketing oder wechselseitiges Partner-Marketing
• E-Mail-Werbung oder E-Mail-Marketing.

Banner Werbung ist dabei jede Werbemaßnahme auf Webseiten, die getrennt vom sonstigen redaktionellen Inhalt für ein fremdes Produkt oder Dienstleistung wirbt. Besucht man beispielsweise einen Free-Mail Anbieter wie GMX oder Web.de, dann braucht man eigentlich nur ein kleines Formular zum Einloggen, das bestenfalls 10% der Seite bedeckt. Der Rest ist bezahlte Werbung. Als Banner im engeren Sinne bezeichnet dann die jeweiligen Teilstücke der Seite, die für einen einzelnen Werbekunden reserviert sind. Diese Banner haben im Regelfall eine feste Größe und entsprechen so im weitesten Sinne einem Banner in einem Fußballstadion oder in einer Eislaufhalle. Im weiteren Sinne können Banner auch Pop-Ups und Layer Ads sein, die sich als eigene Fenster auf dem Rechner öffnen (aufpoppen) oder die sich über den eigentlichen redaktionellen Inhalt herüber bewegen (drüberlegen).

Während Suchmaschinen Optimierung darauf zielt, durch textliche Gestaltung oder Verlinkung von innerhalb oder außerhalb der Website auf die jeweilige Webseite mehr Aufmerksamkeit zu zielen, dient das Suchmaschinen Marketing dafür, eine gute Positionierung bei bestimmten Suchanfragen zu kaufen. Die Suchmaschinen Optimierung bringt also der Suchmaschine kein Geld in die Kasse, während der Werbetreibende fürs Suchmaschinen Marketing an die Suchmaschine Geld zahlen muss.

Beispiele für Suchmaschinen Marketing sind bei der Suchmaschine Google die oben (farbig hinterlegten) oder in der rechten Seite befindlichen Anzeigen. Diese sind auch als Anzeigen gekennzeichnet. Das besondere an diesen Anzeigen ist, dass sie von der Art der Suchanfrage abhängen. Google blendet diese Anzeigen in Abhängigkeit von dem Suchbegriff ein. Der Werbetreibende hat vorher festgelegt, auf welche Schlüsselwörter seine Anzeige platziert werden soll. Dieser Preis ist auch abhängig von einer Vorgabe durch Google. Je beliebter ein Begriff ist, desto mehr muss der Werbetreibende zahlen. Allerdings muss er erst zahlen, wenn ein Suchmaschinenbesucher tatsächlich auf die Werbeanzeige klickt. Für den Werbetreibender hat das den Vorteil, dass er nur die Anzeige bezahlen muss, wenn sich ein Interessent aktiv für die Anzeige interessiert gezeigt hat. Für Google hat das den Vorteil, dass es fast seinen gesamten Internetauftritt auf diese Weise finanziert bekommt. Und der Kunde hat den Vorteil, dass er so zu Anbietern gelangt, die ihm ein Angebot zu etwas machen, was er gesucht hat.

Beim Affiliate-Marketing nutzt der Werbeanbieter eine große Anzahl von Partnern (Affiliates), um sein Produkt oder seine Dienstleistung an den Kunden zu bringen. Vorteil ist die Aufteilung des Werbe-Aufwandes auf viele Partner, die nur bei Erfolg (Klick auf einen Link oder nach abgschlossene Handlung) bezahlt werden. Folgende Vergütungsversionen sind üblich: 1. Pay per Lead: für die Neuschaffung eines Kundenkontaktes (so z. B. das Eintragen für einen Newsletter oder die Registrierung unter Angabe der Adressdaten) 2. Pay per Click: für jeden Klick zu einer Website oder in einer E-Mail des Partners vorhandenen Links 3. Pay per Sale: für jeden tatsächlich zustande gekommenen Verkauf, der über eine Werbemaßnahme ermöglicht wurde, wird ein vorher festgelegter Betrag oder eine anteilige Beteiligung am Umsatz bezahlt. Im englischsprachigen Raum wird oft auf Basis von CPA (Cost per Action) die Performance gemessen und Provisionen als Werbekostenerstattung für die Affiliates bzw. Website-Betreiber abgerechnet. Wenn Sie Online Marketing auf hohem Niveau betreiben wollen, sollten Sie sich an eine spezielle SEM Agentur wenden.

E-Mail Marketing entspricht dem Post- oder Faxversand von Werbung, nur das statt des Briefkasten oder des Faxgeräts eine E-Mail-Adresse als Empfänger benutzt wird. Allerdings ist in Deutschland das unaufgeforderte Zusenden von Mails zu Werbezwecken genau so verboten, wie das unaufgeforderte Zusenden von Post oder von Faxen. Deutsche Firmen, die sich daran nicht halten, gehen das Risiko einer teuren Abmahnung durch Rechtsanwälte oder Verbrauchschutzverbände ein. Hat dagegen ein potentieller Kunde seine Zustimmung zur Werbung gegeben und ist seine E-Mail-Adresse bekannt, dann darf er auch angemailt werden, solange er nicht seine Zustimmung zurückzieht.

Onlinemarketing Düsseldorf 2004

Die OMD 2004 (Online Marketing Düsseldorf) war ein voller Erfolg. Mal sehen, was die OMD 2008 bringt ;-)